Evangelisches Dekanat Runkel

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    24. Dezember - Heiligabend

    Christian Hundt

    Die drei Könige folgen dem Stern

    DIE GESCHICHTE
    „Was soll das bedeuten?“ Drei weise Männer haben sich auf den Weg gemacht. Sie haben einen neuen Stern am Himmel aufgehen sehen. Nach den Regeln des morgenländischen Sterndeuterhandbuchs müsste ein neuer König geboren worden sein, also gehen die weisen Männer los und fragen nach bei Herodes im Königspalast in Jerusalem. Dabei merken sie nicht, dass Herodes es nicht gut mit ihnen meint und auch nicht mit dem neugeborenen König, den er am liebsten aus dem Weg schaffen und töten lassen will. Aber sie folgen dem Stern und kommen nach Bethlehem. Als sie vor dem Kind in der Krippe stehen, ist plötzlich alles ganz klar. Sie knien nieder und beten an.

    WEITERGEDACHT
    Manchmal blicken wir nicht durch. Unsere Vorurteile führen uns in die Irre. Wir halten uns für weise und verstehen doch die Zeit nicht. Die Machtspiele der Mächtigen sind verwirrend. Wir brauchen dass Geschenk des Durchblicks, um nicht die Orientierung zu verlieren.

    ICH BETE
    Allmächtiger Gott, wenn mir alles verworren erscheint, lass mich nicht verzagen.
    Schenk mir Geborgenheit bei Dir. Du kennst mich.
    Schenk mir zur rechten Zeit den Durchblick,
    berühre mich mit Deiner Freundlichkeit,
    dass auch ich den Menschen zugewandt bleibe und dein Frieden Raum gewinnt unter uns.
    Amen.

    ICH SINGE
    Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
    kann unsre Nacht nicht traurig sein!

    Bist du der eig‘nen Rätsel müd?
    Es kommt, der alles kennt und sieht!
    Er sieht dein Leben unverhüllt,
    zeigt dir zugleich dein neues Bild.

    Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
    kann unsre Nacht nicht traurig sein!

    Nimm an des Christus Freundlichkeit,
    trag seinen Frieden in die Zeit!
    Schreckt dich der Menschen Widerstand,
    bleib ihnen dennoch zugewandt!

    Weil Gott in tiefster Nacht erschienen,
    kann unsre Nacht nicht endlos sein!
    (Dieter Trautwein 1963, EG 56)

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