Evangelisches Dekanat Runkel

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Gemeindekonzeptionstag im Helmut-Hild-Haus

Viele Schätze im Acker entdeckt

Foto: Jan Kramer

Mehr als 60 Menschen versammelten sich am 1. Februar im Helmut-Hild-Haus. Der Kirchenvorstand hatte zu einem „Schatz-im-Acker-Tag“ eingeladen. Begleitet von Mechthild Nauck und Harald Müller, zwei Moderatoren vom IPOS, dem Beratungsinstitut der EKHN, wurde einen ganzen Tag lang überlegt und miteinander gesprochen: Was sind die Schätze unserer Gemeinde? Welche Schwerpunkte wollen wir in den nächsten Jahren in der Gemeindearbeit setzen?

Perlen des Glaubens

Mit einer Andacht zum biblischen Gleichnis vom Schatz im Acker von Pfrin Cornelia Stock führten Interviews in das Thema ein. Die Gesprächspartner/inn/en von Pfr. Guido Hepke zeigten dann beispielhaft auf: Welche Schätze gibt es bereits? – Catherine Krohn, Leiterin der KiTa Mittendrin, erzählte von einem aktuellen Projekt aus ihrer Einrichtung: dem gesunden Frühstück an jedem Tag. Ortrud Bock berichtete von der Arbeit im Besuchsdienst: „Eigentlich werde ich bei jedem Besuch auch selbst beschenkt." Benita Brügmann blickte auf ihre gerade abgeschlossene Ausbildung als Prädikantin hin. Elfriede Dragässer hatte ein Armband mit den „Perlen des Glaubens“ mitgebracht. Sie weisen darauf hin: In jeder Lebenssituation kann ich mich an Gott wenden. Mit einem Joch seines Ur-Ur-Großvaters erzählte Christian Radkovski von seinem Engagement im Kulturbereich. Hier ist ihm die Zusammenarbeit ganz unterschiedlicher Institutionen wichtig.

Wir wollen einander begegnen

Dreh- und Angelpunkt des Tages waren Gesprächsphasen in thematischen Gruppen. Hier fanden sich die Teilnehmenden je nach Neigung zusammen. Sie blickten auf das, was es schon gibt - und entwickelten Ideen und Vorschläge zur Weiterarbeit. Die acht Arbeitsgruppen trafen sich am Vormittag und am Nachmittag. Die Teilnehmenden konnten sich so zwei verschiedenen Themenbereichen zuwenden.

Dabei kamen Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen unserer Gemeinde miteinander ins Gespräch. Neue Kontakte konnten so geknüpft werden. Unerwartete Ideen fanden Raum. So waren auf einmal KiTa- Mitarbeitende und Frauenhilfsmitglieder im Gespräch: Wir wollen uns begegnen – Großelterngeneration und Enkel zusammenbringen.

Unter dem Leitwort „Unsere Gemeinde – ökofair und gerecht“ leitete Mathias Hellemann eine Arbeitsgruppe. Unsere Gemeinde ist als „faire Kirchengemeinde“ zertifiziert. Trotzdem ist es notwendig, weiter an einem Wandel des Bewusstseins zu arbeiten.

Mutmachen zum Mitmachen

Thomas Schmidt lud zu einer AG „Wir suchen und bieten . zur Mitarbeit ermutigen“ ein. Hier ging es um Ideen, um Mut zu machen zum Mitmachen. Die persönliche Ansprach sei wichtig. Aber auch im Gemeindejournal könne mit einer „Suche-Biete“-Rubrik auf Bereiche hingewiesen werden, in denen konkret Mitarbeitende gesucht werden. Ein ganz aktuelles Thema: Wir suchen Menschen, die Lust haben, ab 2021 im nächsten Kirchenvorstand mitzuwirken.

Unter der Überschrift „Einladend und offen – Kirche und Kultur“ traf sich eine AG mit Pfr. Guido Hepke. Die Teilnehmenden hoben die Kirchenmusik von Doris Hagel als einen großartigen Schatz unserer Gemeinde heraus. Die Öffentlichkeitsarbeit solle ausgeweitet werden. Großes Interesse formulierten die Teilnehmenden an Führungen in der Schlosskirche und Heilig-Grab-Kapelle. Hierzu konstituierte sich ein Arbeitskreis.

Kinder sind unsere Zukunft

„Unsere Zukunft – Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde“ – hierzu lud Jan Kramer ein. Die Teilnehmenden fragten, ob nicht eine Verlängerung des Konfirmanden-Unterrichts auf 1,5 Jahren sinnvoll sei. Auch eine Stärkung der Konfi-Elternarbeit wurde vorgeschlagen. „Die Eltern einbinden, dann lassen sich Kinder und Jugendliche leichter erreichten“, so das Gruppenvotum

Pfrin. Cornelia Stock moderierte eine AG „In Kontakt bleiben – unsere Gemeinde kommt zu dir“. Hier war die Besuchsdienstarbeit ein Thema. Drei Teilnehmende meldeten spontan ihr Interesse an einer Mitarbeit an.

Den Glauben stärken

Unter der Überschrift „Kirchenräume und Kirchenträume – Raum für Begegnung“ diskutierten Ortrud Bock und Isabell Heep mit den Teilnehmenden. Unter dem Titel „Den Glauben stärken – Gottesdienste / Formen / Orte“ kamen Gruppen bei Benita Brügmann zusammen. Auch hier wurden konkrete Vorschläge erarbeitet. Von der Idee eines „Kaffeeklatsch-Nachmittages“ bis hin zu einem Wandertag mit Andacht oder einem Schlossgarten-Gottesdienst im Sommer.

Die Gemeinschaft stärken, das Miteinander fördern – das sollte das Ziel sein. Dabei waren sich alle Teilnehmenden einig.

„Dieser Tag war ein guter Tag. All die Menschen, die heute mitgedacht und mitgemacht haben – sie sind ein Schatz unserer Gemeinde!“ so lautete das Fazit dieses Tages.

Pfarrer Guido Hepke, Weilburg

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