Evangelisches Dekanat Runkel

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    Danke, Mama!

    Foto: Peter Wagner

    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
    Mama, danke! Danke, dass es dich gibt. Mama, ich hab dich lieb!

    Heute zum Muttertag wünschen wir allen unseren Müttern das Beste. Denn: Mama ist ja die Beste! Heute wollen wir einmal ganz besonders an sie denken. Wir müssten es aber das ganze Jahr tun. Mama, Mami, Mutti, Mum, Mudder ist unersetzlich. Sie ist eben anders als Papa und manchmal ist sie auch Mutter und Vater zugleich.

    Und wir Söhne hängen immer noch ein bisschen mehr an ihr. Dafür werden die Töchter einmal selber Mütter und wissen erst dann, was Mama wirklich geleistet hat.

    Denn Mama, das ist Zuhause, ist Kindheit, ist Sorglosigkeit, auch Hotel Mama gibt es, zu ihr kann man immer zurück, sie hat für alles Verständnis, würde alles für uns tun. Eine Mutter hört niemals auf, Mutter zu sein.

    Du sollst Vater und Mutter ehren! Das kennen wir. Und da gehört einiges dazu, besonders wenn Mama dann selbst Hilfe braucht. Ja, es gibt auch schlechte Rabenmütter und alles, was man an Grausigkeiten im Fernsehen sieht. Es gibt aber auch viele Menschen, die uns zur Ersatzmutter geworden sind.

    Für die meisten von uns ist Mama die Einzige und Beste. So singt es auch Heintje in der doch irgendwie wunderbaren Schnulze: Mamaaa!!! „Ich werd' es nie vergessen, was ich an dir hab besessen. Dass es auf Erden nur eine gibt, die mich so einst hat geliebt. Mama, und bringt das Leben mir auch Kummer und Schmerz, Dann denk ich nur an dich. Es betet ja für mich - oh Mama - dein Herz.“

    Es ist wichtig, zu glauben, dass auch Gottes Herz so wie das einer Mutter für uns schlägt. Oft haben wir Gott nur als Mann mit Bart im Sinn, als großen Richter oder Erlöser am Kreuz. Aber auch diese Seite Gottes wird uns gut tun, wenn wir sie entdecken. Im Psalm 131 heißt es: ‚Ja, ich ließ meine Seele still und ruhig werden; wie ein kleines Kind bei seiner Mutter.‘ Und bei Jesaja Jes 66 ‚Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.‘

    Das sind seltene, aber kostbare Bilder Gottes in der Bibel. Dass wir bei ihm ganz still und ruhig werden. Dass wir wieder Kind sein dürfen bei ihm. Wie ein Kind bei seiner Mutter. Aufgehoben und geborgen. Ich ließ meine Seele still und ruhig werden. Wie ein Kind bei dir Gott, du Vater und Mutter.

    Und wenn ich denke, wie ruhig und selig unsere Tochter schläft, dann kommt mir eine Ahnung davon. Welche Ruhe es bei Gott gibt, dieser mütterlichen Kraft der Nähe und Sorge. Sie tröstet so wunderbar. So schön.

    Dass wir ganz aufgehoben sind im Schoß des Göttlichen. Das müssen wir fühlen und uns hineingeben und ganz versinken. Gott ist dieser Schoß, wo wir sitzen und leben, wo man uns umarmt und drückt und küsst.

    Dieses Bild von Gott gehört zu unserem Glauben und es spricht ganz aus unserem Inneren. Dort wissen wir und ahnen: es ist wahr. Bringt das Leben auch Kummer und Schmerz… wir liegen an Gottes Herz. Gottes Barmherzigkeit ist größer als alles.

    Also, liebe Mütter, liebe Mamas und Mamis, ihr seid das beste Beispiel dafür, dass die gute Kraft Gottes im Leben real ist. Euer Kümmern und Sorgen, das hat Gott in euch angelegt. Damit er uns zeigt, wie er ist.

    Ich glaube ganz fest daran. Es gibt dieses Gute. Und es wird uns niemals verlassen.

    Liebe Mütter, danke, dass ihr Mütter seid. Dass ihr uns aufgezogen und gepflegt und in den Arm genommen habt. Das werden wir euch nie vergessen.

    Danke Mami.
    Amen.

    Pfarrer Christian Elis, Löhnberg

    Gebet

    Gott, lass uns entdecken, was uns gut tut im Leben.
    Woran wir uns festhalten, worin wir aufgehoben, womit wir getragen sind von dir.
    Was auch kommt, du bist für uns da!
    Wir bitten dich für Mutter und Vater.
    Für die Großeltern u.a. [Gott erzählen, was mit ihnen ist]
    Wir bitten dich für unser Kinder und Enkel u.a. [Gott davon erzählen]
    Wir bitten dich für unsere Familien.
    Stärke sie jeden Tag über alle Entfernung hinweg.
    Amen.

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